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10./11.10.2008
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27./28.02.2009
Grußwort Europäisches Bürgerforum in Suhl
21./22. November 2008
Es tut mir sehr leid, heute nicht persönlich anwesend sein zu können. Eine bereits eingegangene Verpflichtung erlaubt mir leider nicht, bei der Übergabe der Bürgererklärung dabei zu sein. Ich möchte diese Zeilen jedoch nutzen, um mit Ihnen das Thema der wirtschaftlichen und sozialen Zukunft Europas zu besprechen.
Persönlicher Kontakt und direkter Erfahrungsaustausch ermöglichen die Erarbeitung eines vernünftigen Vorschlages für die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Dies deswegen, da jedes Land, jede Region und seine Menschen sprachliche und kulturelle Eigenheiten besitzen und diese auch bewahrt und gepflegt werden müssen.
Die Europäische Union hat unter Berücksichtigung dieser Vorgaben wichtige und positive Entwicklungen vorangetrieben und gemeinsame Maßstäbe gesetzt - beispielsweise im Bereich der Trinkwasserqualität, sauberen Luft und genießbaren Lebensmittel. Wenn man in Zeiten der Globalisierung einen Blick nach China oder Indien wirft, erkennt man, wie wichtig diese Standards geworden sind.
Doch damit kann es nicht getan sein. Die Potentiale in der ökologischen Landwirtschaft und Produktionsweise von Lebensmitteln müssen ausgeschöpft werden. Auch im Bereich der Mobilität gibt es noch viele Möglichkeiten, sowohl die sozialen als auch die wirtschaftlichen Interessen zu bedienen. Beispielsweise durch eine Stärkung der öffentlichen Verkehrsstrukturen und die Herstellung von Automobilen mit weniger Verbrauch und geringen Abgaswerten. Angesichts der heutigen Herausforderungen dürfen die ökonomischen Interessen Einzelner und deren starke Lobby die guten Entwicklungen nicht bremsen. Ich denke da beispielsweise an den Ausbau der regenerativen Energien.
"Einheit in der Vielfalt" - dieses europäische Motto soll auch weiterhin die Arbeit der Europäischen Institutionen leiten und gemeinsam in eine demokratische, die Menschenrechte beachtende und friedliche Zukunft führen.